Tja, eigentlich sollte hier und jetzt ein wunderschöner Reisebericht über unsere diesjährige Tour zum Mont Blanc stehen. Geplant war eine Umrundung auf eigene Faust, d.h. ohne Reiseveranstalter oder Gepäckservice. Nur mit Rucksack bewaffnet wollten wir in der letzten Juniwoche die Trails des höchsten Bergs der Alpen erkunden.

Manchmal passieren aber leider echt doofe Dinge. In diesem Fall, kann man getrost auch von richtiger Schei.... sprechen. Denn keine vier Wochen vor der Abreise führte bei einer MTB Tour eine Unachtsamkeit meinerseits zu einem folgenschweren Sturz. Da es sich leider nur schlecht mit einer gebrochenen Wirbelsäule und einem gebrochenen Brustbein radeln lässt, hieß das für mich statt dessen, erstmal für ein paar Wochen "ab ins Bett". Der Rest der Truppe zeigte sich solidarisch - nein, keiner hat sich etwas gebrochen und nein, keiner hat sich mit ins Bett gelegt - und wollte nicht in dezimierter Runde die Tour bestreiten. Danke, Leute!

Nun schreitet die Rekonvaleszenz (@ Olli: = "Stadium der Genesung") stetig voran und auch wenn diese Saison quasi gelaufen ist, so wird es Zeit den Blick voraus zu werfen. Zum Glück wird der Mont Blanc ja auch nächstes Jahr noch da stehen, wo er jetzt ist ...

 

Jetzt haben wir es doch noch geschafft....eine gemeinsame Runde 2016!

Aber der Reihe nach:
Vormittags haben wir vier uns bei Rusbeh getroffen, um über die nächste Tour 2017 zu sprechen. Es soll diesmal eine "Tour de Mont Blanc" werden, also einmal rund um den Mont Blanc.

Die Fahrt zu Rusbeh habe ich (Christian) genutzt, um mein doch etwas angestaubtes MTB (die letzte Fahrt war die Schlußetappe unserer Dolomiten-Tour 2015!) etwas einzurollen. Die Technik funktionierte noch ganz gut, was wieder zeigt: Dreck konserviert!

Nach unserer Besprechung ging es dann zu viert durch die Wälder, zuerst Richtung Müngsten, dann weiter Richtung RS Westhausen und durchs Eschbachtal nach Polhausen hoch. Der Weg war meistens gut fahrbar, wobei mir bei meiner grandiosen Kondition einige Steigungen wie in den Dolomiten vorkamen. Zwischendurch gab es sogar einen geschmückten Weihnachtsbaum im Wald zu bewundern:

   

In Polhausen habe ich mich dann abgesetzt und bin nach Hause gefahren, während die anderen noch über Höhrath, Pfaffenberg und Hästen den Rückweg nach Solingen angetreten hatten.

Am Ende standen etwa 35km und 860 Hm auf der Uhr.

Es hat Spaß gemacht und es kann keiner mehr sagen, dass wir nicht zusammen gefahren sind :-)

Noch ein "Beweisfoto":

 

 

Tja, so ist das halt - auch wenn vieles so einfach aussieht, ist es dann doch mehr Arbeit als man denkt! So auch beim "Hinterrad versetzen".  Aber zurück zum Anfang....

Gestern machten sich Boris, Cassra und meine Wenigkeit auf die Reise in das schöne Siegerland, um an den Berghängen über der Sieg einige technische Fähigkeiten zu verfeinern.

Bei blauem Himmel trafen wir Max, unseren Biketrainer von der "Trailacademy", am Bahnhof in Windeck. Dort ging es nach obligatorischem Bike-check auch direkt los mit ein paar Auffrischungen zum Thema "Grund- und Aktivposition" und dann auf die Strecke. Die erste Einheit "Nose-wheelie" fand noch auf Asphalt statt, anschließend ging es auf Waldwegen und Trails weiter mit "Kurventechnik" und eben dem "Hinterrad versetzten" auf Serpentinen. Unter Max fachgerechter Anleitung tasteten wir uns um Kurve und Kurve - mal mehr, mal weniger geschickt. Aber da Max`gute Laune nicht gelitten hat, hoffe ich, dass wir uns nicht zu deppert angestellt haben.

Auf dem ultimativen "Serpentinen-Massaker" mit ca. 25 engen Kurven, die sich einen "schon steilen Hang" hinabschlängelten, gab es dann auch Erfolgserlebnisse!

Nach knapp 6 Stunden (inkl. leckerer Kuchenpause) waren wir alle ganz schon platt aber glücklich!

Vielen Dank Max, für einen tolllen Kurs.

    

Mallorca von seiner schönsten Seite...

von 24.10. bis 28.10. haben Matthias und Rusbeh die Berge Mallorcas besucht und von Andraitx im Süden nach Alcudia im Norden durchquert. Auch wenn knapp 250km und 7200 Hm nicht nach besonders viel klingt, war es doch eine wahrhaft anspruchsvolle und kraftzehrende Route. Gemeinsam mit sechs Mitstreitern und einem Guide (von "Vamos24") gab es 5 Etappen zu bewältigen. Mehr zu den Etappen gibt es unter den Reiseberichten...

Auch wenn hier schon längere Zeit kein Bericht mehr vom Biken stand, es gibt uns noch.

Leider schaffen wir es zur Zeit sehr selten alle zusammen zu fahren, aber Rusbeh und ich fahren immer noch regelmäßig in die Wupperberge und halten so die Wege frei.

Erst gestern sind wir wieder zu einer längeren Tour aufgebrochen.

Rusbeh hatte schon vorher viele Trails und Strecken erkundet und wollte mir diese unbedingt zeigen.

So haben wir in den 4 Stunden, 45km mit 1200hm eine sehr schöne Strecke erlebt und auch noch unsere zwei lieblings "Downhills" mit reingepackt.